Schäume im Vergleich

Partikelschäume, Polyurethanschäume und chemisch/physikalisch geschäumte Produkte sind heute in der Industrie nicht mehr wegzudenken. Sie werden im Verpackungswesen, im Bausektor oder im Automobilbau ebenso häufig angewendet wie im Haushalts- und Freizeitbereich.

Dennoch  unterscheiden sie sich durch Eigenschaften wie Dichte, Oberflächenhärte, mechanische Festigkeitswerte oder Brennverhalten. Je nach  Anwendung nennen wir Ihnen die idealen Materialien und Technologien.

Derzeit dominieren die PU-Systeme aus reaktiven Komponenten. Doch das Potential thermoplastischer Partikelschäume ist enorm – gerade im Leichtbau. Die Schaumperlen weisen geringe Dichten im Bereich von 20 bis 200 g/l auf. Sie zeichnen sich durch sehr gute spezifische Eigenschaften wie Rückstellvermögen und thermische Isolierung aus. In der Kombination mit Polyurethan (PUR-Überflutung) oder mit anderen Thermoplasten (TSG-Verfahren) können Bauteile hergestellt werden, die ein wesentlich erweitertes Eigenschaftsprofil ermöglicht. Das Kooperationsnetzwerk ThiM stellt diese Bauteile prototypisch auf Serienanlagen und -maschinen her.

Kombinierte Verfahren: Partikelschäumen mit PUR-Verarbeitung (Überfluten)
Quelle: Neue Materialien Bayreuth GmbH: TSG-Schaum